Was ist Content-Marketing? – So verkaufst du deine Leistungen mit Texten

Im Internet ist es gar nicht so leicht, gesehen zu werden. Google spuckt innerhalb von Sekunden abertausende Ergebnisse aus. Das gelingt natürlich nur, wenn die Suchmaschinen passende Inhalte finden – und hier kommt Content-Marketing ins Spiel.

Bild: Jennifer Schneider, erstellt mit canva.com

Das erfährst du in diesem Artikel:

Teil 1: Content-Marketing – Definition

Teil 2: 5 Fehler beim Content-Marketing

Teil 3: Content-Marketing-Strategie erstellen

Teil 4: Texte selber schreiben: Vor- und Nachteile

Teil 5: Fazit: Content-Marketing für Unternehmen

Mit einem Klick auf das gewünschte Thema landest du sofort im richtigen Abschnitt.


Doch: Was ist Content-Marketing überhaupt?

Ganz vereinfacht ausgedrückt könnte man wohl sagen, dass es sich beim Content-Marketing um das Vermarkten über Inhalte handelt, denn nichts anderes machst du bei dieser Marketingstrategie: Du nutzt die Texte, Videos, Podcasts und Bilder deiner Website, um deine Produkte und Dienstleistungen im Internet präsent und auffindbar zu machen.

Content-Marketing kann aber noch viel mehr und ist nicht nur dazu da, um die Suchmaschinen zu bedienen, denn in erster Linie schaffst du wertvolle Inhalte mit Mehrwert für deine Kunden und Geschäftspartner. Aus diesem Grund wird Content-Marketing auch als PR-Strategie genutzt, um hochwertige Öffentlichkeitsarbeit zu leisten.

Das kannst du unter anderem mit Content-Marketing erreichen:

  • Du stärkst das Image deines Unternehmens.
  • Du trägst zur Bekanntheit deiner Marke bei.
  • Du kommunizierst mit Kunden und Geschäftspartnern.
  • Du produzierst spannende und unterhaltsame Inhalte mit Mehrwert.
  • Du wirst mit deiner Homepage bei den Suchmaschinen gefunden.
  • Du positionierst dich als Experte deiner Branche.
  • Du schaffst die Basis für dein florierendes Business.

Das klingt eigentlich ganz logisch, wird im Alltag aber immer wieder falsch gemacht. So setzen viele Firmen nicht oder nicht richtig auf die Content-Marketing-Strategie und sind enttäuscht, wenn die Ergebnisse nicht stimmen. Das muss nicht sein, denn es ist gar nicht so schwer, hochwertige Inhalte zu erstellen und diese mit der Welt zu teilen.

Was ist Content-Marketing und warum ist es so wichtig, auf eine Strategie zu setzen? Bild: Pixabay


5 häufige Fehler bei Online-Texten und ihre Lösungen

Im Folgenden möchte ich dir einige Dinge aufzeigen, die immer wieder falsch gemacht werden. Vielleicht kommen dir ein paar oder gleich alle Punkte bekannt vor. Das ist nicht schlimm, denn das Gute ist: Mit Content-Marketing kannst du jederzeit starten, ganz gleich, ob du noch ganz am Anfang stehst oder bereits Texte schreibst. Wichtig ist immer, den Grund herauszufinden, warum deine aktuelle Maßnahme nicht funktioniert, denn nur so kannst du handeln und dein Unternehmen zum Laufen bringen.

Fehler Nummer 1: Du lieferst nicht regelmäßig Content

Viele fangen hoch motiviert an, vergessen dann aber, regelmäßig gute Inhalte zu liefern. Das ist jedoch wichtig, denn nur, wer am Ball bleibt, kann Ergebnisse sehen. Beim Marketing handelt es sich nämlich nicht um eine einmalige Angelegenheit, vielmehr ist es ein Prozess, der ständige Arbeit erfordert.

Lösung: Erstelle einen Redaktionsplan und plane die Themen fest in deinen Alltag ein. Überlege dir also, welche Inhalte für deine Zielgruppe relevant sein könnten und notiere dir Ideen rund um deine Produkte und Dienstleistungen. Schreibe dir auf, wann du welche Texte erstellen willst und wann du diese auf deinem Blog oder in den sozialen Netzwerken teilen möchtest. Das hilft dir dabei, fokussiert zu arbeiten und langfristig mit wertvollen Inhalten zu überzeugen.

Bild: Jennifer Schneider, erstellt mit canva.com

Fehler Nummer 2: Deine Content-Marketing-Strategie setzt nur auf Keywords

Natürlich möchtest du mit deiner Webseite oder deinem Online-Shop gefunden werden. Doch es hilft nicht, wenn du dir nur Gedanken zu den Keywords machst, denn wenn du lauter SEO-Texte schreibst, die keinen Mehrwert für deine Kunden bieten, macht das nicht nur wenig Sinn, es kann sich auch negativ auf dein Geschäft auswirken.

Lösung: Wähle Themen aus, die deinen Nutzern am Herzen liegen und lege dann die passenden Keywords fest. Content-Marketing sollte nicht einzig und allein darauf abzielen, bei den Suchmaschinen ganz oben zu landen. Wichtiger ist es, deinen Kunden mit interessanten und unterhaltenden Inhalten zu helfen und diese zu inspirieren.

Fehler Nummer 3: Du nutzt überhaupt keine Keywords

Vielleicht hast du auch das umgekehrte Problem und fokussierst dich nur auf deine Kunden. In diesem Fall hast du einen entscheidenden Vorteil, denn du hast dich bereits mit deiner Zielgruppe auseinandergesetzt und weißt, was bei deinen Lesern gut ankommt. Diese Content-Marketing-Strategie kann dir helfen, Leser zu finden, die langfristig und gerne bei dir vorbeischauen – wenn du denn überhaupt sichtbar wirst.

Lösung: Um mit deinem Unternehmen im Netz sicherbar zu werden, ist es wichtig, Keywords zu nutzen. Scheue dich deshalb nicht, dich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und passende Suchbegriffe in deine Texte einzustreuen. Du musst deine Webtexte nicht mit SEO-Begriffen zupflastern, doch es hilft deiner Seite sehr dabei, besser zu ranken. Denke also daran, Texte mit Mehrwert zu schreiben, die gleichzeitig wichtige Keywords enthalten.

Keywords als wichtiges Element im Content-Marketing, aber es ist nicht die einzige Maßnahme. Bild: Pixabay

Fehler Nummer 4: Du lieferst die falschen Inhalte

Wenn du schon bloggst und deine Unternehmensseite mit Texten füllst, dann aber feststellst, dass du nicht die gewünschten Kunden anziehst, kann das an den falschen Inhalten liegen. Es kann auch sein, dass du nicht nur die falschen, sondern gar keine Interessenten findest – selbst wenn du die Texte suchmaschinenoptimiert verfasst hast.

Lösung: Gehe noch mal einen Schritt zurück und prüfe ganz genau, wer deine Zielgruppe ist und was diese lesen oder sehen möchte. Nur weil du als Fotograf arbeitest, wollen deine Leser noch lange nicht wissen, wie sie selbst das schönste Foto machen können. Sie möchten vielmehr auf das Fotoshooting vorbereitet werden und Tipps und Tricks zum Posieren erhalten. Erst wenn du das weißt, kannst du die richtigen Inhalte für deine Kunden erstellen.

Fehler Nummer 5: Deine Texte schrecken die Kunden ab

Melden sich keine Kunden bei dir, obwohl du bereits Texte schreibst, kann das unterschiedliche Ursachen haben. Es kann sowohl sein, dass du die Zielgruppe verfehlst, als auch, dass die Texte nicht hochwertig geschrieben worden sind. Beides wirkt abschreckend auf deine Kunden und kann zu negativen Folgen für dein Unternehmen führen.

Lösung: Sieh dir deine Website und deine Texte noch mal ganz genau an. Triffst du wirklich die Stimme deiner Kunden? Haben sich wirklich keine Rechtschreib- oder Grammatikfehler eingeschlichen? Wie sieht es mit dem Aufbau deiner Webseite aus? Achte darauf, deine Inhalte nutzerfreundlich aufzubereiten, denn nur so gewinnst du langfristig treue Leser und neue Kunden.

Bild: Jennifer Schneider, erstellt mit canva.com


So könnte deine Content-Marketing-Strategie aussehen

Am besten ist es, wenn du von Anfang an auf eine funktionierende Content-Marketing-Strategie setzt. Dies erfordert Arbeit, die sich am Ende aber auszahlt, denn nur wenn du Inhalte lieferst, kannst du überhaupt erst für Sichtbarkeit sorgen.

Ich zeige dir in fünf Schritten, wie du deine Marketingstrategie entwickeln kannst. Beachte dabei, dass jede Strategie individuell ist, weshalb es keine Patentlösung für alle Unternehmen und Webseiten geben kann. Sieh die Beispiele deshalb als Anreiz, dein eigenes Content-Marketing-Konzept zu etablieren.

Schritt 1: Kenne deine Zielgruppe

Zunächst solltest du dich fragen, wer deine Zielgruppe ist. Lege deinen Wunschkunden fest, anhand dem du deine Inhalte aufbereiten kannst.

Beispiel: Du arbeitest im Kosmetikbereich, speziell im Anti-Aging-Segment, dann hast du es höchstwahrscheinlich mit Frauen ab 45 zu tun, die Wert auf ihr äußeres Erscheinungsbild legen. Das ist natürlich nur sehr vereinfacht ausgedrückt. Wichtig ist, dass du dir Gedanken um deine Zielgruppe machst und sie so genau kennenlernst wie deinen besten Freund oder deine beste Freundin.

Schritt 2: Finde passende Themen

Erst wenn du deine Zielgruppe kennst, kannst du eine Content-Marketing-Strategie ausarbeiten und die passenden Themen hierfür wählen.

Beispiel: Du bietest individuelle Gartengestaltung an, dann wollen deine Kunden vor allem inspiriert werden. Deine Themen könnten sein: Tipps und Tricks für die Farbgestaltung zu geben, Pflanzen der unterschiedlichen Jahreszeiten vorzustellen oder Informationen rund um die Pflege zu liefern. Weniger interessant dürfte hingegen die genaue Vorgehensweise sein, denn damit bewegst du dich von deiner eigentlichen Zielgruppe wieder ein Stück weg.

Inspiriere deine Leser, damit sie wissen, dass du dein Handwerk verstehst. Bild: Pixabay

Schritt 3: Erstelle einen Redaktionsplan

Alles steht und fällt mit der richtigen Planung. Content-Marketing ist viel Arbeit und gerade dann, wenn du deinem Hauptgeschäft nachgehen möchtest, ist es nicht immer möglich, parallel noch Webinhalte zu erstellen – schon gar keine hochwertigen. Deshalb ist die Planung alles.

Beispiel: Du arbeitest den ganzen Tag eng mit deinen Kunden zusammen, weil du beispielsweise Coach bist, dann kannst du dir in den Pausen schon Notizen machen, welche Inhalte deine Kunden begeistern könnten. Übertrage die Ideen dann in einen Plan, zum Beispiel in eine Excel-Tabelle, und schreibe dir in deinen Terminplaner, wann du welche Themen recherchieren, schreiben und veröffentlichen willst. Nur so bleibst du am Ball – selbst wenn dein Alltag stressig ist.

Schritt 4: Plane die Texte mit Keywords

Bevor es ans Schreiben und die Recherche zum Thema geht, solltest du auch deine Keywords kennen. Das ist wichtig, damit du ein Gefühl für die Sprache deiner Kunden bekommst.

Beispiel: Du möchtest einen Text zum Thema „Die Lieblingsspielzeuge von Katzen“ schreiben, weil du vielleicht einen passenden Online-Shop hast, dann solltest du wenigstens eine Suche mit dem Keyword-Planer von Google durchführen, besser noch mit kostenpflichtigen Tools. Gib zum Beispiel „Katzenspielzeug“ ein und lass dir passende Suchideen vorschlagen. Achte darauf, dass die Keywords mindestens 100 bis 1000 mal pro Monat gesucht werden und versuche, besser mit Begriffen zu ranken, die einen geringeren Wettbewerb haben.

Schritt 5: Teile die Inhalte auf deinen Social-Media-Kanälen

Als Unternehmer oder Freiberufler ist es in erster Linie wichtig, deine Inhalte auf deiner Webseite zu platzieren, denn nur auf diese Weise generierst du Traffic, also Besucher, die zu dir finden. Aus diesen Besuchern kannst du dann in einem weiteren Schritt Kunden machen, doch auch Social Media ist für Online-Unternehmen wichtig, denn hier lässt sich deine Content-Marketing-Strategie ebenfalls anwenden.

Beispiel: Du bist als Handwerker tätig, aber bei Google ranken viele konkurrierende Betriebe weit oben, dann lohnt es sich, die Inhalte auch in den sozialen Netzwerken zu verbreiten. Das sollte natürlich nicht nur der erste Schritt sein, um dort Sichtbarkeit zu erlangen, denn gerade bei Branchen, in denen die Kundenbeziehung entscheidend ist, lohnt es sich, eine eigene Social-Media-Strategie zu fahren. Es heißt also nicht: Entweder Content-Marketing oder Social Media, sondern es gilt, beides zu vereinen, um langfristig online sichtbar zu bleiben.

Content-Marketing gilt als wichtiger Bestandteil der Unternehmenskommunikation und kann sich deshalb auf verschiedenen Wegen äußern. So zählt beispielsweise auch das Schreiben von Newsletter zu den bewährten Mitteln, neue Kunden zu gewinnen. Für viele Selbständige und Freiberufler ist Content-Marketing eine Zusatzarbeit, die sie oft nicht mit ihrem Hauptgeschäft verbinden können.

Denke daran, deine Content-Marketing-Strategie auch auf deine Social-Media-Kanäle auszuweiten. Bild: Pixabay


Lohnt es sich, die Texte selber zu schreiben?

Content kann vielfältig verstanden werden, so fallen beispielsweise auch Videos, Bilder und Podcasts darunter, doch in erster Linie denkt man an Texte, denn ohne sie funktioniert im Internet nichts. Es ist deshalb besonders wichtig, Texte für deine Website zu schreiben. Das Ganze hat natürlich Vor- und Nachteile, denn nicht jeder hat ein gutes Sprachgefühl oder die Zeit und Lust, sich mit dem Texten zu beschäftigen – und das ist auch in Ordnung.

Vorteile eigener Texte

  • Du bestimmst den Ton und kannst deine Persönlichkeit in den Text einfließen lassen.
  • Als Experte deiner Branche weißt du genau, wie du ein bestimmtes Thema angehen musst.
  • Du bist flexibel in der Gestaltung deiner Texte.

Nachteile eigener Texte

  • Hast du kein gutes Sprachgefühl, merken deine Leser das schnell und könnten abgeschreckt werden.
  • Du schaffst es vielleicht nicht, die Botschaft richtig zu transportieren, wenn du aus einem fremden Tätigkeitsfeld kommst.
  • Es kostet dich viel Zeit und Mühe, die Texterstellung zu erlernen, die dir für dein Tagesgeschäft fehlt.

Um herauszufinden, ob dir das Texten liegt, kannst du ein beliebiges Thema deiner Liste auswählen und anfangen zu schreiben. Bitte Arbeitskollegen, Freunde oder Bekannte um ehrliches und konstruktives Feedback. Das ist der erste Weg, um das Schreiben von Online-Texten zu erlernen.

Möchtest du Zeit sparen, kannst du diese Aufgabe aus dem Content-Marketing-Bereich auch abgeben. Als Texterin frage ich meine Kunden vorab sehr detailliert, welchen Ton sie einschlagen und welches Wissen sie im Text transportieren möchten. Auf diese Weise können gekaufte Texte wie eigene klingen und haben einen besonderen Mehrwert für deine Kunden.

Ob du Texte selbst schreiben oder Content kaufen möchtest, ist eine individuelle Entscheidung. Bild: Pixabay


Fazit: Content-Marketing ist für jedes Unternehmen wichtig

Im Internet gilt immer noch: „Content is King“, deshalb ist es essentiell, eigene Inhalte für das Web zu erstellen und die Kunden damit zu überzeugen. Denk immer daran, es geht beim Content-Marketing um deine Zielgruppe und nicht um die Suchmaschine. Du möchtest Texte erstellen, die von echten Menschen gelesen werden und deshalb sollten die Texte auch einen echten Mehrwert liefern. Das erreichst du nur, wenn du eine Strategie verfolgst und diese ständig an die vorherrschenden Bedingungen anpasst. So wird dein Unternehmen nämlich nicht nur von Google gefunden, sondern auch von deinen potentiellen Kunden.

Du möchtest eigene Texte schreiben? Dann lies im nächsten Artikel nach, wie dir der Aufbau eines Textes gelingt. Du möchtest keine Artikel mehr verpassen, dann abonniere meinen Newsletter.

Bild: Jennifer Schneider, erstellt mit canva.com

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